Klangvolles Hörerlebnis in Linz

Die österreichische Stadt mag in erster Linie für ihre gleichnamige Torte berühmt sein, doch es mangelt nicht an weiteren Gründen, Linz einen Besuch abzustatten. Wer eine Passion für Kirchengebäude und Chorgesang hat, für den hat sich gegenwärtig ein weiterer dazugesellt: Vierzig Lautsprecher wurden von Jante Cardiff als Klangistallationin der Ursulinenkirche installiert und bieten den Besuchern ein einmaliges und beeindruckendes Hörerlebnis.  

Der Komponist

Insgesamt acht verschiedene Chöre erklingen gemeinschaftlich mit der Motette ‚Spem in alium nunquam habui’ aus den großen und kleinen Lautsprechern, die damit noch bis zum 11. September in der Klosterkirche für bewegende Momente sorgen. Als Komponist des Stückes aus der Renaissance-Epoche zeichnet sich Thomas Tallis aus England verantwortlich.

Die Soundzusammenstellung

Und für die Sound-Zusammenstellung eben die kanadische Künstlerin. Dadurch, dass große und kleine Lautsprecher in vorher berechneten Abständen gezielt positioniert wurden und jeweils ausgewählte der vierzig Chorstimmen von Bass und Bariton über Tenor und Alt bis zum Sopran wiedergeben, kann sich der Zuhörer im Echo der Musik bewegen und sich von den Klangwellen auch im wahrsten Sinne des Wortes getroffen fühlen.

Einmalig

Die ersten Besucherreaktionen zeigen, dass die Kunstinstallation ihr Ziel erreicht hat, und auch Kirchenrektor Prof. Peter Paul Kaspar ist voller Freude und Stolz, dass der Klangraum in der Linzer Ursulinenkirche installiert wurde und den Höhepunkt des Projektes ‚OK Höhenrausch.2’ im Jahr 2011 bildet. Wer es trotz der Einmaligkeit der Aktion nicht nach Linz schafft und trotzdem nicht auf klangvolle Hörerlebnisse verzichten möchte, der kann sich große und kleine Lautsprecher auch für seine eigenen vier Wände zulegen.

Image: Dirk Sauermann – Fotolia

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